Die Blaue Mail der DPolG Bayern 01/2018

Inhalt:
1) Interview mit Rainer Nachtigall zur Einigung bei den Arbeitszeitmodellen
2) Neue Dienstwaffe wird bis Ende 2019 eingeführt
3) DPolG begrüßt Söders Ankündigungen
4) Einigung bei Arbeitszeit erreicht

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Interview mit Rainer Nachtigall zur Einigung bei den Arbeitszeitmodellen

Auf unserer Homepage ist ein ausführliches Interview mit Rainer Nachtigall zu finden.

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Neue Dienstwaffe wird bis Ende 2019 eingeführt

Neue Dienstwaffe wird bis Ende 2019 eingeführt!

Die DPolG hat sich seit 2012 nach einer Mitgliederumfrage für die Ablösung der 1979 eingeführten Dienstwaffe ausgesprochen. Die gestiegene Bedrohungslage hat die Ersatzbeschaffung noch dringlicher gemacht.

Nun ist die Entscheidung für das Pistolen-Modell „SFP9“ von Heckler & Koch mit einer Magazinkapazität von 15 Patronen gefallen. Die Einführung soll bis Ende 2019 erfolgen.

Bei der Beschaffung eines passenden Holsters ist für die DPolG vor allem die Sicherung, alternative Tragemöglichkeiten, ein hoher Tragekomfort und eine qualitativ gute Verarbeitung wichtig.

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DPolG begrüßt Söders Ankündigungen

Medieninfo 18.01.2018 - DPolG begrüßt Söders Ankündigungen

München, 18. Januar 2018 – Rainer Nachtigall, Landesvorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), begrüßt, dass der designierte Ministerpräsident Markus Söder die Innere Sicherheit zu einem Top-Thema macht und über die bereits beschlossenen Neueinstellungen hinaus weitere 1.000 Polizeistellen schaffen will. Auch der Bündelung der polizeilichen Schleierfahndung in einer eigenen Grenzpolizei steht er grundsätzlich positiv gegenüber. Söder zeigt mit seiner Schwerpunktsetzung, dass er auch als Ministerpräsident ein verlässlicher Partner für die Polizei und den Öffentlichen Dienst insgesamt sein wird.

Nachtigall freut sich, dass Söder der Personalentwicklung bei der Bayerischen Polizei höchste Priorität einräumt und schon jetzt Zusagen für Neueinstellungen nach 2020 macht. Mit diesen Perspektiven schafft er Verlässlichkeit und Planbarkeit. In diesem Zusammenhang weist der DPolG-Vorsitzende darauf hin, dass der Personalbedarf nicht nur in den Inspektionen und auf der Straße, sondern auch bei zentralen Ermittlungsbehörden, wie dem BLKA und dem LfV, besteht.

Mit der Schaffung einer „Bayerischen Grenzpolizei“ erwartet Nachtigall noch mehr Effektivität beim bewährten Erfolgsmodell der Schleierfahndung. Mit dezentralen mobilen Kontroll- und Fahndungseinheiten sind nach Vorstellung der DPolG weiterhin „intelligentere“ Kontrollen möglich als am Schlagbaum an der Grenze.

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Einigung bei Arbeitszeit erreicht

Einigung bei Arbeitszeit erreicht!

Das StMI hatte noch im Sommer 2017 beabsichtigt:

  • Alle 12-Std.-Dienste generell zu verbieten.
  • 7-7-10- / 6-8-10-Modelle nur noch für eine 3jährige Übergangszeit zuzulassen und danach eine tägliche Höchstarbeits- und Ruhezeit von 10 Std. vorzuschreiben.

Auf der Basis der gemeinsamen Erklärung von DPolG und GdP konnte HPR-Vorsitzender Nachtigall mit dem Minister folgenden Kompromiss erreichen:

  • 7-7-10- / 6-8-10-Modelle stehen, neben den Modellen der AG AZM, weiterhin dauerhaft zur Verfügung.
  • Alle Dienststellen mit jetzt noch 6-6-12 Modellen erproben ab Mai für ein Jahr ein Modell ohne einen 12-Std.-Dienst. Danach entscheidet die Mehrheit der stimmberechtigten Schichtdienstleistenden über eine mögliche Rückkehr zum 12-Std.-Dienst.
  • Bestehende 12-12-Modelle können einstweilen fortgeführt werden
  • Rahmenbedingungen der Erprobung und Abgrenzungen zu bestehenden anderen Modellen werden in einer bayernweiten Dienstvereinbarung zwischen HPR und dem Minister geregelt.

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