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Info 25/2020 - BVerwG: Sichtbares Tattoo bleibt unzulässig!

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat entschieden, dass sich Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte in Bayern nicht an Kopf, Hals, Händen und Unterarmen tätowieren lassen dürfen.

Der Antrag eines Beamten der Bayerischen Polizei auf Genehmigung einer sichtbaren Tätowierung auf dem Unterarm wurde vom Dienstherrn abgelehnt. Daraufhin klagte der Beamte beim VG Ansbach und verlor. In zweiter Instanz entschied sich auch der Bayer. Verwaltungsgerichtshof gegen sichtbare Tätowierungen. Die Revision wurde nun vom BVerwG zurückgewiesen.

Nach Ansicht des BVerwG muss das durch das allgemeine Persönlichkeitsrecht geschützte individuelle Interesse an einer Tätowierung gegenüber der Notwendigkeit eines einheitlichen und neutralen Erscheinungsbildes uniformierter Polizeivollzugsbeamter zurücktreten, zumal von dieser Einschränkung beim Tragen der Dienstkleidung nur ein, im Verhältnis zum Gesamtkörper, kleiner sichtbarer Bereich betroffen ist.

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