Medieninfo 02.07.2018 - Neue Bayerische Grenzpolizei nimmt Arbeit auf

Passau, 2. Juli 2018 – Jürgen Ascherl, Erster Stellvertretender Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), steht der Bündelung der polizeilichen Schleierfahndung in Dienststellen mit grenzpolizeilichen Aufgaben unter dem Dach einer „Bayerischen Grenzpolizei“ positiv gegenüber. Anlässlich des heutigen Festaktes zur Eröffnung der Grenzpolizeidirektion in Passau hat er ausdrücklich begrüßt, dass es mehr Personal für Bayerns Polizei gibt. Allerdings warnt er davor, die Polizei in Bayern in personeller und technischer Hinsicht unterschiedlich auszustatten.

Der Gewerkschaftsvize betont die Notwendigkeit einer „schlanken“ Führungsstruktur in der Grenzpolizeidirektion ohne Parallelstrukturen, damit möglichst viel Personal in den fahndenden Basisdienststellen eingesetzt wird. Außerdem muss gewährleistet sein, dass dafür kein Personal von anderen Polizeidienststellen abgezogen wird.

Ascherl spricht sich auch für mehr gemeinsame Streifen von Bundes- und Landespolizei aus, um die illegale Einreise und die grenzüberschreitende Kriminalität bis zu einer Tiefe von 30 km hinter der Grenze sowie auf den Straßen und den Eisenbahnstrecken von erheblicher Bedeutung für den grenzüberschreitenden Verkehr effektiv bekämpfen zu können. „Mit dezentralen mobilen Kontroll- und Fahndungseinheiten sind nach Vorstellung der DPolG weiterhin „intelligentere“ Kontrollen möglich als am Schlagbaum an der Grenze.“

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