Medieninfo 28.06.2019 - Ein Jahr Grenzpolizei in Bayern DPolG fordert mehr mobile, statt stationäre Kontrollen

München, 28.06.2019 - Am 1. Juli 2018 hat die Bayerische Grenzpolizei ihre Arbeit aufgenommen. Stets in enger Abstimmung mit der Bundespolizei. Aus Sicht des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) ist die Schleierfahndung ein Erfolgsmodell. Jedoch: "Statt punktuelle Kontrollen an wenigen Grenzüberübergängen sind mobile Kontrollen im Rahmen der Schleierfahndung sinnvoller", betont der Landesvorsitzende Rainer Nachtigall.

Die Schleierfahndung hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Sie ist aus der bayerischen Sicherheitsarchitektur nicht wegzudenken. Wer aus ideologischen Motiven heraus die Abschaffung der Grenzpolizei fordert, muss sich im Klaren sein, dass er damit auch die Abschaffung der so erfolgreichen Schleierfahndung fordert. Dem tritt die DPolG entschieden entgegen.

Die Entscheidung der Staatsregierung bzw. des Landtages die Schleierfahndung personell zu verstärken, wird von der DPolG ausdrücklich begrüßt. In der Vergangenheit fiel die Abwägung „Wahrnehmung sonstiger polizeilicher Aufgaben oder Schleierfahndung“ häufig aufgrund Personalmangels zulasten der Schleierfahndung aus. Aufgaben wie z. B. Verkehrsdienste waren häufig vordringlicher. Deshalb hat sich die DPolG auch für die Personalmehrung stark eingesetzt.

„Mit der Verstärkung der Schleierfahndungsdienststellen entlang der bayerischen Grenze mit zusätzlich insgesamt 500 Beamtinnen und Beamten werden auch Dienststellen in der Fläche Bayerns personell gestärkt.“, so Nachtigall. Die Ausstattung der Schleierfahndung mit neuester Technik folgt in weiten Teilen der Forderung seiner Gewerkschaft nach dem „Streifenfahrzeug der Zukunft“.

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