Plakataktion der DPolG Bayern

München, 21. Mai 2016 – Die Leistung von Beamten und Arbeitnehmern in der Bayerischen Polizei rangiert auf Höchstniveau, so die Bewertung durch Hermann Benker, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Landesverband Bayern e.V. (DPolG). Geringe Kriminalitätsbelastung und hohe Aufklärungsquoten sind das Ergebnis, das die

Staatsregierung gerne für Ihre bayerische Sicherheitspolitik reklamiert. Die Kehrseite der Medaille: Arbeiten an der Belastungsgrenze, 1,6 Mio Überstunden, jeder 5´te steckt im Beförderungsstau fest, die nächtliche Belastung wird mit nur 2,67 Euro pro Stunde zusätzlich vergütet, Tarifbeschäftigte haben in der Bayerischen Polizei kaum berufliche Perspektiven.
Die Politik lobt zwar immer wieder die Arbeit der Polizei, aber Lob ist keine gültige Währung, so Benker. Aus Sicht der DPolG müssen jetzt längst überfällige Maßnahmen folgen. Es ist an der Zeit, die große Motivation und das hohe Engagement der Kolleginnen und Kollegen finanziell zu honorieren, fordert der Gewerkschaftsvorsitzende Hermann Benker.

Die DPolG startete
am Freitag, 20.05.2016 um 14.30 Uhr, in 80538 München, Maximilianeum/ Auffahrt zur Max‐Planck‐Str.
eine bayernweite Plakataktion.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Jürgen Ascherl und der 1. Stellv. Bezirksvorsitzende Stephan Berninger fordern mit Blick auf den bevorstehenden Doppelhaushalt 2017/2018 Maßnahmen zur Verbesserung der Beförderungssituation, Erhöhung der Nachtdienstzulagen, bessere Ausstattung, mehr Personal u.v.m.

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Medieninfo zum Download (PDF - 157KB)

v.l.n.r.: Stephan Berninger, 1. Stellv. Bezirksvorsitzender DPolG München und Jürgen Ascherl, stellv. Landesvorsitzender DPolG Bayern.