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Polizei fordert TASER für Streifendienst!

München, 10.02.2016 – Hermann Benker, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) begrüßt, dass Innenminister Herrmann die Forderung seiner Gewerkschaft aufgenommen und den Einsatz von Distanzelektroimpulsgeräten (sog. TASER) im polizeilichen Einzeldienst prüfen lässt. Die DPolG spricht sich für die Nutzung dieses Einsatzmittels durch die im Streifendienst tätigen Polizeibeamtinnen und –beamten aus. Damit lässt sich die „Lücke“ zwischen Pfefferspray bzw. Schlagstock und der Schusswaffe schließen und aus sicherer Distanz die sofortige Handlungsunfähigkeit eines Angreifers herbeiführen.
Die Spezialeinheiten der Bayerischen Polizei verfügen bereits seit zehn Jahren über TASER und haben damit in ihren Einsätzen ausschließlich positive Erfahrungen sammeln können.
Die DPolG lobt ausdrücklich die Bemühungen der Staatsregierung und des Bayerischen Landtages in den letzten Jahren, die polizeiliche (Schutz-)Ausrüstung stetig zu verbessern.
Nach Benkers Ansicht darf dies allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bei polizeilichen Einsätzen immer wieder zu kritischen Situationen kommt, bei denen die Einsatzmittel Pfefferspray und Schlagstock nicht ausreichen und deshalb notfalls von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden muss. Hier stellt der TASER nach  Überzeugung der DPolG eine Alternative zum Schusswaffeneinsatz dar.

 

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