Streik und Demo am 26. Februar 2019

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder,

die Einkommensrunde 2019 für die Beschäftigten der Länder hat in der zweiten Verhandlungsrunde keine Fortschritte gebracht. Die Arbeitgeber mauern weiter!
Zur dritten Verhandlungsrunde am 28. Februar/1. März 2019 erhöhen wir den Druck von der Straße!

Wir fordern:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens 200 Euro
  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Erhöhung der Pflegetabelle zusätzlich um 300 Euro
  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden
  • Schaffung von Regelungen über die Ausbildungsbedingungen von Studieren-den in ausbildungs- / praxisintegrierten dualen Studiengängen

Zur Unterstützung unserer Forderungen rufen wir alle Beschäftigten im Landesdienst in Nürnberg zu einem ganztägigen Warnstreik auf!

Wir treffen uns am 26. Februar 2019 um 11:00 Uhr in Nürnberg am Aufseßplatz; ab 11:30 Uhr Aufzug zur Lorenzkirche und Abschlusskundgebung!

Zu den Demonstranten sprechen:

  • Volker Geyer, dbb Fachvorstand Tarifpolitik
  • Klaus Eckl, stellv. Bundesvorsitzender VDStra.
  • Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb Bundesfrauenvertretung
  • Christoph Strehle, dbb jugend.

Weiterhin wollen wir:

  • Vereinbarung einer neuen Entgeltordnung, die die Arbeit der heutigen Beschäf-tigten angemessen honoriert
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung Lehrkräfte, insbesondere Realisierung der Paralleltabelle
  • Erhöhung des Zusatzurlaubs für Wechselschicht- / Schichtarbeit in Unikliniken und Krankenhäusern um 50 Prozent
  • Erhöhung des Samstagszuschlags in Universitätskliniken und Krankenhäusern auf 20 Prozent
  • Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende / Praktikanten auf 30 Tage
  • Zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Volumens auf den Beamtenbereich

Betroffen sind alle Tarifbeschäftigten, die unter das verhandelte Tarifrecht (TV-L / inklusive Land Berlin, TV ITDZ) fallen. Die Auszubildenden und Schüler sowie Praktikanten nach dem TVA-L und TVPrakt-L sind ebenfalls umfasst.

Die betroffenen Landes- und Kommunalbeamten haben zwar kein Streikrecht. Sie sollen aber unsere Forderungen in ihrer Freizeit bei der Demo unterstützen.
 

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