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22.11.2021 08:09

Zur Entlastung der Intensivstationen: DPolG Bayern fordert Böllerverbotszonen zu Silvester

„Bleiben die Corona-Zahlen und insbesondere die Belastungen in den Krankenhäusern so hoch, dann ist es sicherlich nicht der richtige Weg zu böllern und dadurch die Risiken auf Notfälle und Verletzungen nochmal zu vergrößern. Jeder zusätzliche Notfall bringt die Helferkette in Bedrängnis!“, so Jürgen Köhnlein, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern im Interview mit der Zeitung „Hallo München“.

„Auch wenn die Polizei, erst recht seit Corona, als Spaßbremse bezeichnet wird, wollen wir den Menschen die Silvesterlaune nicht verderben. Aber auf den Lärm, die vorhersehbaren Brände und auch die große Umweltbelastung, können wir aus Rücksicht auf diejenigen, die mit den Folgen dieser „Gaudi“ dann zu kämpfen haben, gerne verzichten. Es wird sonst eine Mehrbelastung für Rettungsdienste, Krankenhauspersonal, Polizei und Feuer-wehr“, führt der Gewerkschafter weiter aus.

„Als DPolG Bayern fordern wir gerade die Kommunen auf, sogenannte Böllerverbote möglichst gezielt und restriktiv vor allem in Innenstädten auszusprechen. Böllerverbotszonen haben sich bewährt und können leicht erweitert werden“ so Köhnlein im Zeitungsinterview. „In der Fläche ist das nicht so einfach und kann auch nicht kontrolliert werden. Eine Masse an Anrufen wegen Verstößen wäre die Folge. Der Ball ist aktuell im Spielfeld der Politik und der Kommunen! Und es ist noch Zeit, die Hausaufgaben stressfrei zu machen“, so der Landesvorsitzende der DPolG Bayern.

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