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    28.06.2022 14:14

    Bayern hat G7-Einsatz gestemmt – jetzt ist es aber genug!

    „Der G7-Einsatz ist gut gelaufen.“ Dieses Resümee hat Jürgen Köhnlein, bayerischer Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), heute gezogen. Die Strategie der Deeskalation durch starke Präsenz ist aufgegangen. Das hat in Bayern schon Tradition. Die Belastung für die Einsatzkräfte war aber auch ohne Randale enorm. Jetzt ist es aber genug. Künftig sollen andere Bundesländer Ausrichter des G7-Gipfels sein.

    „Der große Kräfteansatz gepaart mit einem konsequenten Einschreiten hat Randalierer vergrault. Solche internationalen Konferenzen gehen sonst mit gewalttätigen Ausschreitungen einher. Die Neigung von Chaoten, dies auch in Bayern auszuleben, war jedoch sehr gering“, sagt Köhnlein. Gleichzeitig stellt sich für den Polizeigewerkschafter die Frage des Ressourceneinsatzes und der Kosten. „Es macht Sinn, lieber bei der Vorbereitung und im Einsatz zu „klotzen“, als dann wie 2017 in Hamburg da-nach noch jahrelang umfangreiche polizeiliche Ermittlungen wegen schwerer Gewalttaten und Landfriedensbruch führen zu müssen.“
    „Wie zu jedem anderen Großeinsatz gehört auch beim G7 eine nüchterne und detaillierte Schwachstellenanalyse. Belastungen für die Einsatzkräfte, lange Fahrtwege, großer logistischer Aufwand, riesige Kosten für Unterkünfte, Flächennutzungen und Energie“, so Köhnlein.
    „Großer Dank gebührt den tausenden von Einsatzkräften, insbesondere auch denen, die in ihren Heimatdienststellen die Lücken geschlossen und Zusatzaufgaben übernommen haben. Jetzt warten die Polizeibeschäftigten auf ein Signal aus dem Innenministerium, wie der Dank auch greifbar wird.“

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