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In der idyllischen Kulisse von Pfahldorf kam kürzlich die Vertretung für Menschen mit Behinderung zu einem wegweisenden Seminar zusammen. Unter der Leitung von Hans-Jörg Jakob wurden die Weichen für die kommenden Jahre gestellt, um die Unterstützung betroffener Kolleginnen und Kollegen in der bayerischen Polizei stetig zu optimieren.
Als fachkundiger Dozent führte Michael Trettin die Teilnehmer durch die komplexen rechtlichen und praktischen Aspekte der Inklusionsarbeit. Ein zentrales Thema, das die Gemüter bewegte, war der Ausblick auf die Wahl zur Schwerbehindertenvertretung (SBV) im Herbst 2026.
Da die regulären Wahlen turnusgemäß zwischen dem 1. Oktober und 30. November 2026 stattfinden, liegt der Fokus bereits jetzt auf einer rechtssicheren Vorbereitung. Michael Trettin verdeutlichte, wie wichtig es ist, frühzeitig Wahlvorstände zu bestellen und die korrekten Wahlverfahren – ob förmlich oder vereinfacht – anzuwenden, um die Interessenvertretung auf ein solides Fundament zu stellen.
Die SBV-Wahl 2026 ist ein entscheidender Meilenstein, so der Tenor des Seminars.
Es gehe darum, engagierte Mitstreiter zu finden, die sich als Vertrauenspersonen für die Belange ihrer schwerbehinderten und gleichgestellten Kollegen einsetzen. Nur durch eine starke, rechtssicher gewählte Vertretung, kann Inklusion im Dienstalltag lebendig bleiben.
Die DPolG unterstützt diesen Prozess mit Nachdruck. Neben dem intensiven fachlichen Input bot das Treffen in Pfahldorf den nötigen Raum für Vernetzung mit persönlichem Austausch fernab der täglichen Dienstbelastung. Mit frischen Impulsen und einem klaren Fahrplan für das Wahljahr 2026 blicken die Vertreter nun motiviert auf die kommenden Aufgaben.