Neue Arbeitszeitmodelle in der Bayerischen Polizei - Das Innenministerium will die Arbeitszeiten des polizeilichen Schichtdienstes an die Vorgaben der EU-Arbeitszeitrichtlinie anpassen. Mit diesem Vorhaben wurde ein sehr emotionale und kontroverse Diskussion unter den betroffenen Schichtlern ausgelöst.

Hier gibt es Infos, Stellungnahmen, Positionen der DPolG zur Arbeitszeit in der Polizei.

Info 14/2017 Arbeitszeitmodelle - Wichtige Schritte in die richtige Richtung

Wichtige Schritte in die richtige Richtung!

Die DPolG hat schon zu Beginn der Diskussion um neue Arbeitszeitmodelle die Auffassung vertreten, dass eine Unterschreitung der 11-stündigen, täglichen Ruhezeit nach den Vorgaben der EU-Richtlinie bzw. der AZV möglich ist.

Verantwortliche der AG Arbeitszeitmodelle haben jetzt publiziert, dass eine Unterschreitung der täglichen Ruhezeit aus zwingenden dienstlichen Gründen erfolgen kann. Dies wurde auf StMI-Nachfrage nun durch das Finanzministerium klargestellt.

Die DPolG hatte zudem bereits im Juni 2015 in ihrem Positionspapier zur Arbeitszeit Vorschläge zu „Rucksackmodellen“ dargestellt. Was damals „unmöglich“ erschien, wird heute durch die AG Arbeitszeitmodelle als Alternative aufgezeigt.

Die „Aufweichung“ der als bisher unverrückbar geltenden Positionen des IM ermöglichen neue Arbeitszeitmodelle, die den Beschäftigten zur Erprobung angeboten werden sollten.

DPolG - Deinetwegen! Hartnäckig!

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