Neue Arbeitszeitmodelle in der Bayerischen Polizei - Das Innenministerium will die Arbeitszeiten des polizeilichen Schichtdienstes an die Vorgaben der EU-Arbeitszeitrichtlinie anpassen. Mit diesem Vorhaben wurde ein sehr emotionale und kontroverse Diskussion unter den betroffenen Schichtlern ausgelöst.

Hier gibt es Infos, Stellungnahmen, Positionen der DPolG zur Arbeitszeit in der Polizei.

Info 02/2018 - Einigung bei Arbeitszeit erreicht!

Das StMI hatte noch im Sommer 2017 beabsichtigt:

  • Alle 12-Std.-Dienste generell zu verbieten.
  • 7-7-10- / 6-8-10-Modelle nur noch für eine 3jährige Übergangszeit zuzulassen und danach eine tägliche Höchstarbeits- und Ruhezeit von 10 Std. vorzuschreiben.

Auf der Basis der gemeinsamen Erklärung von DPolG und GdP konnte HPR-Vorsitzender Nachtigall mit dem Minister folgenden Kompromiss erreichen:

  • 7-7-10- / 6-8-10-Modelle stehen, neben den Modellen der AG AZM, weiterhin dauerhaft zur Verfügung.
  • Alle Dienststellen mit jetzt noch 6-6-12 Modellen erproben ab Mai für ein Jahr ein Modell ohne einen 12-Std.-Dienst. Danach entscheidet die Mehrheit der stimmberechtigten Schichtdienstleistenden über eine mögliche Rückkehr zum 12-Std.-Dienst.
  • Bestehende 12-12-Modelle können einstweilen fortgeführt werden
  • Rahmenbedingungen der Erprobung und Abgrenzungen zu bestehenden anderen Modellen werden in einer bayernweiten Dienstvereinbarung zwischen HPR und dem Minister geregelt.

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