Neue Arbeitszeitmodelle in der Bayerischen Polizei - Das Innenministerium will die Arbeitszeiten des polizeilichen Schichtdienstes an die Vorgaben der EU-Arbeitszeitrichtlinie anpassen. Mit diesem Vorhaben wurde ein sehr emotionale und kontroverse Diskussion unter den betroffenen Schichtlern ausgelöst.

Hier gibt es Infos, Stellungnahmen, Positionen der DPolG zur Arbeitszeit in der Polizei.

Neue Impulse für Arbeitszeit: Minister präferiert „Flex-Modelle“

Innenminister Herrmann hat sich in einer Besprechung mit den Berufsvertretungen und dem HPR dafür ausgesprochen, dass mehr flexible Arbeitszeitmodelle bei der Bayerischen Polizei praktiziert werden.

Hierbei werden neben den bisherigen Pilotierungsvorgaben weitere 10-Stunden-Modelle mit Doppelschlag angeboten. Darüber hinaus zeigte sich der Minister offen für weitere Ideen.

Auf Vorschlag der DPolG werden hierzu auch die bestehenden Flexmodelle mit 4 bzw. 5 Dienstgruppen im "klassischen Rhythmus" (6-6-12 / 7-7-10 / 8-6-10) wieder ergebnisoffen diskutiert. Allerdings müssen diese arbeitsschutzrechtlich (Ausgleichsruhezeiten etc.) noch modifiziert werden.

Wir werden Vorschläge erstellen, dem Minister zuleiten und veröffentlichen.

DPolG – Deinetwegen!

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