Frauen- und Familienvertretung

Sie haben Fragen zum Thema Mutterschutz, Elternzeit, Elterngeld, Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Flexibilisierung der Arbeitszeit?

Wir, die Mitarbeiterinnen der Frauen- und Familienvertretung der DPolG Bayern werden Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir vertreten schwerpunktmäßig die Interessen unserer weiblichen Beschäftigten, haben aber natürlich auch jederzeit ein offenes Ohr für unsere männlichen Kollegen und sind sowohl für Beamte als auch für Tarifbeschäftigte zuständig.

Neben Birgit Manghofer als Landesbeauftragte der Frauen- und Familienvertretung der DPolG Bayern hat nahezu jeder Bezirksverband eine Vertreterin und auch in vielen Kreisverbänden gibt es inzwischen Ansprechpartner. Ferner stellen wir auf unserer Internetseite umfassendes Informationsmaterial zu Verfügung und versuchen, individuelle Fragen zu beantworten.

Sie können sich auch bei Problemen wie psychischen Belastungen im Arbeitsumfeld, sexueller Belästigung am Arbeitsplatz oder Suchtproblemen jederzeit vertrauensvoll an uns wenden. Wir werden versuchen, Ihnen die erforderliche Hilfe zukommen zu lassen. Als Frau bei der Polizei haben Sie natürlich dieselben Probleme wie unsere männlichen Kollegen, jedoch gibt es auch Bereiche, die mehr frauenspezifische
Fragen oder Probleme aufwerfen. Hier sind wir gerne als Ansprechpartnerinnen für Sie da!

 

Info 08/2020 Arbeitszeiten in der Corona-Krise

Arbeitszeiten in der Corona-Krise

Die Herausforderungen, die sich aktuell durch die Corona-Krise stellen, sind für alle Beschäftigten der Bayer. Polizei immens. Uns erreichen immer wieder auch Hinweise aus dem Kollegenkreis über unterschiedliche Regelungen zu den
aktuell notwendigen arbeitszeitrechtlichen Umstellungen des Dienstbetriebes. Die DPolG steht hier mit dem Innenministerium im engen Austausch zu folgenden Themen:

  • Kein „Zwangs-DA“/“Zwangs-AZA“!
    In der Bewertung der aktuellen polizeilichen Lage sind sich DPolG und StMI einig, dass es keinen Anlass für die Anordnung von „Zwangs-DA“ gibt.
     
  • „Dienst zu Hause“
    Die DPolG plädiert hier für Übernahme der Regelung der Bundespolizei. Diese stellt Kolleginnen und Kollegen des Tagesdienstes und operativer Bereiche von ihrer Anwesenheit in der Dienststelle frei. Sie haben eine telefonische Erreichbarkeit für den jeweiligen Vorgesetzten während der Regelarbeitszeit zu gewährleisten. Die Bundespolizei sieht hier die dienstplanmäßige oder die regelmäßige Arbeitszeit (Sollarbeitszeit) als abgeleistet an. Die DPolG hat dem StMI die entsprechende Regelungslage der Bundespolizei übersandt. Das StMI prüft unseren Vorschlag.
     
  • Urlaubssperre
    Eine Urlaubssperre steht derzeit nicht zur Diskussion.
     
  • Widerruf des bereits gewährten Urlaubes
    Dies stellt aus Sicht des StMI und der Verbände kein aktuelles Problem dar. DPolG und StMI sind sich einig, dass die Dienststellen bzw. die Verbände die Einzelfälle entsprechend prüfen werden.

Wir bleiben mit dem StMI im Gespräch und begleiten die weitere Entwicklung.

Passt auf euch auf!