Tarifkommission

Ümit Turul
HPR im StMl
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Unser Positionspapier zum Durchblättern

Die DPolG ...

... ist eine Tarifpersonal organisierende Gewerkschaft

... ist Mitglied der dbb tarifunion

... nimmt mit aktivem Stimmrecht in der großen Tarifkommission und in der Verhandlungskommission der dbb tarifunion an den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes teil


 

 

 

 

Die DPolG ist tariffähig

Den stetigen Veränderungen und Herausforderungen auf dem Gebiet des Arbeits- und Tarifrechts begegnet die DPolG mit einer kontinuierlichen und zugleich modernen Tarifpolitik, die unmittelbar auf die Bedürfnisse der Beschäftigten bei der Polizei abgestimmt ist.

Mit der Tarifvertretung verfügt die DPolG über eine fachkompetente Einrichtung, die sich den Sorgen und Problemen der Tarifbeschäftigten annimmt. Oberstes Ziel ist die ständige Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten bei der Polizei.

Über ihre Vertreter in der tarifpolitischen Spitzenorganisation dbb beamtenbund und tarifunion ist die DPolG an allen Eingruppierungstarifverhandlungen für die Beschäftigten der Polizei beteiligt. Der dbb beamtenbund und tarifunion ist eine anerkannte Tarifvertragspartei und Spitzenorganisation des öffentlichen Dienstes. Damit hat die DPolG volle Tariffähigkeit und alle von der dbb tarifunion abgeschlossenen Tarifverträge gelten unmittelbar und ausnahmslos für die Mitglieder der DPolG.

Nicht nur die jeweiligen Tarifverhandlungen liegen uns am Herzen. Ein besonderes Anliegen sind uns auch die Verbesserungen im Beruf und am Arbeitsplatz, wie zum Beispiel:

  • Leistungsgerechte Eingruppierungen der Beschäftigten
  • Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und Schutzgesetze
  • Optimale Ausstattung mit modernen Geräten bzw. Maschinen
  • Fortbildungsmöglichkeiten; bessere Aufstiegschancen
  • Flexiblere Arbeitszeiten für Beschäft igte mit Kindern
  • Verschiedene Möglichkeiten der Teilzeitbeschäft igung
  • Gleichbehandlung von Frauen und Männern

Tarifpolitik für unser Land - Forderungen des DBB

Die Gremien des dbb haben am 20. Dezember 2018 die Forderungen zur Einkommensrunde 2019 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und dem Land Hessen für eine zwölfmonatige Laufzeit beschlossen:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens 200 Euro
  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Erhöhung der Pflegetabelle zusätzlich um 300 Euro
  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden
  • Schaffung von Regelungen über die Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs- /
  • praxisintegrierten dualen Studiengängen

Weiter wollen wir:

  • Vereinbarung einer neuen Entgeltordnung, die die Arbeit der heutigen Beschäftigten angemessen honoriert
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung Lehrkräfte, insbesondere Realisierung der Paralleltabelle
  • Erhöhung des Zusatzurlaubs für Wechselschicht- / Schichtarbeit in Unikliniken und Krankenhäusern um 50 Prozent
  • Erhöhung des Samstagszuschlags in Universitätskliniken und Krankenhäusern auf 20 Prozent
  • Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende / Praktikanten auf 30 Tage
  • Zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Volumens auf den Beamtenbereich

Es fehlen die Fachkräfte
Deutschland wirkt verunsichert. Hier sprudelnde Steuereinnahmen, prall gefüllte Sozialkassen und Vollbeschäftigung, dort bröckelnde Verkehrswege, flächendeckendes Hochleistungsinternet nur in den Wahlprogrammen der Parteien, … und überall fehlen die gut ausgebildeten Fachkräfte, die unterrichten, sichern, pflegen und ordnen. Genau hier setzen wir mit unserer Tarifpolitik für unser Land an.

Ruinöser Wettbewerb
Deutschlands Infrastruktur und insbesondere der öffentliche Dienst lebt von der Substanz. Doch vielerorts ist sie längst aufgebraucht: in den Lehrerzimmern, an den Kliniken, in den Wachen und in den Bürgerverwaltungen. „Das gilt auch und vor allem für die sechzehn Bundesländer und ihre Verwaltung. Viel zu oft war der vielzitierte Wettbewerb zwischen diesen Ländern nur ein Wettbewerb zwischen den Finanzministern. Nicht besser, sondern billiger wollen die meisten zwischen Kiel und Stuttgart sein. Das ist ruinös für die Menschen und die Wirtschaft in unserem Land“, begründet der Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer des dbb, Ulrich Silberbach, die Forderungen.

Tarifpolitik kann helfen
Tarifpolitik kann hier helfen! Wer die Personalbedarfe der nächsten Jahre und die altersbedingten Abgänge kennt, die zum Verlust von immensen Erfahrungsschätzen führen, weiß, dass wir jetzt keine Grundsatzdebatten brauchen, sondern schnellgreifende Maßnahmen. „Das braucht Mut! Das braucht Geld! Und das braucht konkrete tarifpolitische Maßnahmen! Daran haben wir unsere Tarifforderungen orientiert. Unsere hier erhobenen Forderungen leisten einen konkreten Beitrag, um den öffentlichen Dienst für Azubis und ältere Bewerber überhaupt wieder konkurrenzfähig zu machen“, erläutert Volker Geyer, dbb Fachvorstand Tarifpolitik, den Beschluss des dbb. Diese Konkurrenzfähigkeit ist nicht demnächst, sondern heute schon massiv in Frage gestellt. Nachdem bei Bund und Kommunen erste mutige Schritte gemacht wurden, ist der Länderbereich zusätzlich unter Druck geraten.

Auf die Landes- und Kommunalbeamten übertragen
In diesem Sinne sind die Tarifforderungen alle gleichermaßen wichtig, um sofort (6 Prozent mehr Einkommen) und strukturell (bessere Entgeltordnung) Verbesserungen zu schaffen. Friedhelm Schäfer, dbb Fachvorstand Beamtenpolitik: „Das gilt selbstverständlich auch für unsere Forderung, das Volumen des erzielten Tarifabschlusses zeitgleich und systemgerecht auf den Beamtenbereich zu übertragen.“

Weitere Infos zur Einkommensrunde unter www.dbb.de/einkommensrunde.

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