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PRW21

FÜR GESUNDHEITS­ERHALTENDE MASSNAHMEN

GESUNDHEIT
IM MITTELPUNKT

In einer modernen Arbeitswelt sollte ein ergonomischer Arbeitsplatz mittlerweile Standard sein. Deshalb setzen wir uns für nachhaltige Verbesserungen der Arbeitsbedingungen an Euren Arbeitsplätzen ein. Bekanntlich sind diese Bedingungen nicht bei jeder Dienststelle im Sinne der Ergonomie ausgelegt. Nur vereinzelt haben, entsprechend der finanziellen Möglichkeiten der Dienststellen, Verbesserungen stattgefunden. Es müssen aber noch viel größere Anstrengungen unternommen werden. Letztlich ist das ein Teil der Gesundheitsprävention und Fürsorgepflicht des Dienstherrn.

Ergonomie am Arbeitsplatz

Deshalb setzen wir uns dafür ein:

  • dass an jedem Arbeitsplatz ein höhenverstellbarer Schreibtisch und ein ergonomischer Bürostuhl vorhanden ist, ebenso wie die standardmäßige Ausstattung der Schreibtische mit zwei Bildschirmen
  • dass alle Diensträume, auf Grund der Erfahrungen des letzten Jahres und angesichts der Klimaerwärmung, mit Luftreinigungs- bzw. Klimasystemen ausgestattet werden. Dies gilt insbesondere für die Bereiche mit erhöhtem Publikumsverkehr.


FÜR INVESTITIONEN IN DIE LIEGENSCHAFTEN

INVESTITION IN
NEUE RÄUME

Modernisierungen und Neubaumaßnahmen von Polizeidienststellen in Unterfranken sind ein Dauerbrenner. Hier wurde in den letzten Jahren einfach zu wenig investiert, wodurch sich ein enormer Investitionsstau aufgebaut hat.

Dringende Modernisierungen

Neubauvorhaben wie z.B. in Kitzingen oder Miltenberg befinden sich zwar in der Planung bzw. im Planfeststellungsverfahren, müssen aber letztlich auch zeitnah zur Umsetzung kommen. Dringenden Modernisierungsbedarf gibt es flächendeckend bei nahezu allen Dienststellen, so z.B. bei den Wachräumen der PI Gerolzhofen oder der PI Hammelburg. Andere Dienststellen klagen über veraltete ED-Räume, fehlende Druckerräume, fehlende Jugendverwahrräume, fehlende praktikable Abtrennmöglichkeiten für den Infektionsschutz (bspw. für Vernehmungen oder Anzeigenaufnahmen), Sanierungsbedarfe von Toiletten und
Duschräumen oder bröckelnde und rissige Hausfassaden. Hier heißt es klotzen, nicht kleckern, denn am Ende kommen aufgeschobene Investitionen erfahrungsgemäß deutlich teurer. Deshalb setzen wir uns für zeitnahe und dringend notwendige Investitionen in moderne und zeitgemäße Liegenschaften ein.



FÜR MEHR FLEXIBILITÄT BEI ARBEITSZEIT UND -ORT

FLEXIBLES
ARBEITEN

Die Corona-Pandemie hat zu einer vorher nicht für möglich gehaltenen Beschleunigung bei der Ausweitung der häuslichen Nutzung dienstlicher IT-Ressourcen geführt. Homeoffice bei der Polizei wurde entbürokratisiert, fast schon revolutioniert.

Die neue Selbstverständlichkeit

Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse, einhergehend mit der Steigerungsrate digitaler Infrastruktur (insb. personenbezogene Smartphones, FZi-Clients und Token) setzen wir uns für eine Anpassung der bisherigen Regelungslage ein.

Vorteile für beide Seiten

Trotz anerkannter Nachteile stellt die Ausweitung von Homeoffice auf alle Bereiche eine große Chance für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf dar. Unter Beachtung arbeitszeitrechtlicher Bestimmungen und festgelegter Mindesteinsatzstärken zur Tageszeit tragen bedarfsorientierte und individuelle Vor-Ort-Vereinbarungen zu einer erfolgreichen, effektiven und flexiblen Polizeiarbeit bei, ohne die Leistungsfähigkeit einzuschränken. Aus der Not zur Tugend – eine Chance für die unterfränkische Polizei als familienfreundlicher und moderner Arbeitgeber!



FÜR OPTIMALE VERTEILUNG DER SOLLSTELLEN

SINNVOLLER
PERSONAL­EINSATZ!

Die bayerische Polizei hat in den letzten Jahren zu Recht einen deutlichen Personalzuwachs erfahren, leider ist davon in Unterfranken trotz deutlicher Aufgabenmehrungen nicht so viel angekommen und auch das Sollstellenprogramm 2025 hält dabei für Unterfranken nicht so viel bereit. Umso wichtiger ist es, dass die Sollstellen sinnvoll und belastungsorientiert verteilt werden – und auch tatsächlich mit Kollegen*innen besetzt werden. Hier werden wir uns als DPolG Unterfranken immer aktiv mit einbringen.

Die (Personal-)Lehren aus Corona

Die Corona-Pandemie hat uns allen aber auch gezeigt, dass die Polizei scheinbar alles kann, von sämtlichen Kontrollen, ganzheitlicher Überwachung aller Räume bis hin zu CTTs oder möglichem Einsatz in Pflegeheimen. Dass unsere Kollegen*innen hier oftmals fremdverwendet werden und der polizeiliche Basisauftrag zu kurz kam, weil andere Verwaltungsbereiche denkbar schlecht aufgestellt sind, scheint zum Alltag geworden zu sein. Das darf nicht sein! Deshalb setzen wir uns für sinnvolle zukünftige Personalstrategien bei der Polizei, aber auch in anderen Bereichen, wie z. B. dem Gesundheitswesen, ein.



FÜR FINANZIELLE ZU­WENDUNGEN FÜR ALLE POLIZEI­BESCHÄFTIGTEN

MEHR
WERTSCHÄTZUNG

Über den Begriff der Wertschätzung des Polizeiberufs ist in den letzten Jahren viel diskutiert worden, gerade im Zusammenhang mit jährlich steigenden GewaPol-Zahlen und der viel zitierten Verrohung der Gesellschaft. Besonders aber auch im Zuge der Corona-Pandemie, die uns alle als Polizei vor ganz neue Herausforderungen stellte.

Mädchen für alles

In der ersten Welle noch zu den Alltagshelden gezählt, verschärfte sich der Ton der Bevölkerung gegenüber der Polizei in der zweiten Welle bis heute doch deutlich, da die Polizei als Exekutive zur Durchsetzung der immer wieder neuen und veränderten Maßnahmenlandschaft herangezogen wurde. Dazu die Unterstützungsmaßnahmen in vielen weiteren Behördenbereichen – quasi die Polizei als „Mädchen für alles“.

Daher wird es Zeit nicht nur über Wertschätzung zu sprechen, sondern diese auch finanziell zu zeigen, wie in den Bereichen der Bundespolizei oder der Pflege schon geschehen. Wir setzen uns für die Möglichkeit finanzieller Corona-Zuwendungen für alle Polizeibeschäftigten ein, sei es in Form von Leistungsprämien, Sonderzahlungen oder als Ergebnis der diesjährigen Tarifverhandlungen.



FÜR MEHR HÖHER­WERTIGE STELLEN UND STUFEN­GLEICHE HÖHER­GRUPPIERUNG

MEHR LEISTUNG MUSS
SICH LOHNEN

Unsere unterfränkischen Polizeiangestellten leisten hoch motiviert eine wichtige und qualifizierte Arbeit. Sie entlasten dadurch die Beamten*innen massiv. Dies muss endlich mit der Schaffung höherwertigerer Tarifstellen, einer leistungsgerechten Eingruppierung sowie mit einer besseren Honorierung der verantwortungsvollen Tätigkeiten einhergehen. Wir setzen uns für mehr Leistungsanreize und Perspektiven ein.

Mehr höherwertige Stellen

Dazu zählt der im TV-L vorgesehene, aber bis heute nicht umgesetzte leistungsabhängige Stufenaufstieg. Erheblich überdurchschnittliche Leistung und Engagement muss sich in einer Verkürzung der Wartezeiten in den Stufen wiederspiegeln.

Faire Zuordnung der Gehaltsstufen

Darüber hinaus setzen wir uns für die Einführung der stufengleichen Höhergruppierung analog der des TV-ÖD ein. 2017 konnte diese Forderung im TV-L nicht umgesetzt werden. Bei den Verhandlungen Ende 2021 muss diese Forderung erneut erhoben werden. Es kann nicht sein, dass der finanzielle Zugewinn nach einer Höhergruppierung durch Zuordnung in eine niedrigere Stufe häufig aufgezehrt wird.



FÜR ABSENKUNG DER WOCHEN­ARBEITSZEIT FÜR ALLE TARIF­BESCHÄFTIGTEN

38,5 STUNDEN
FÜR ALLE

Neben einer leistungsgerechten Entlohnung trägt natürlich die Arbeitszeit der Polizeiangestellten zur Motivation und Arbeitszufriedenheit bei. Bayern verlangt von seinen Polizeiangestellten in den Dienststellen mit die längste Wochenarbeitszeit von 40,1 Std.! In einigen wenigen Bereichen wie z.B. den Kfz-Werkstätten gilt eine reduzierte Arbeitszeit von 38,5 Std. je Woche! Diese Ungleichbehandlung, seit 2006 im TV-L festgeschrieben, ist nicht nachvollziehbar und sorgt bei den Betroffenen für steigenden Unmut.

Reduzierung der Wochenarbeitszeit

Trotz unterschiedlicher Tätigkeiten ist die Arbeit in den Polizeidienststellen nicht weniger wichtig und genauso notwendig, wie einen funktionierenden Fuhrpark für den Dienstbetrieb zu ermöglichen. Daher setzen wir uns für die längst überfällige gleichwertige Arbeitszeit von 38,5 Std. für alle Polizeiangestellten ein.

Erholungsurlaub ansparen

Wie im Beamtenbereich sollte die Möglichkeit bestehen, den Erholungsurlaub anzusparen. Dies wird den Bedürfnissen der Beschäftigten gerecht und dient einer modernen Flexibilisierung der Arbeitswelt.



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